Trainings & Workshops
Trainings & Workshops: KI, Führung und agile Zusammenarbeit
Organisationen im Mittelstand stehen derzeit vor zwei Aufgaben gleichzeitig: agile Arbeitsweisen wirksam zu verankern und Künstliche Intelligenz sinnvoll einzuführen. Beides stellt im Kern dieselbe Frage: wie bringt man Menschen dazu, anders zu arbeiten als bisher.
Mit dem EU AI Act gilt seit Februar 2025 die Pflicht, Maßnahmen zur Förderung von KI-Kompetenz im Unternehmen zu ergreifen. Der Digital Omnibus vom Juli 2026 hat diese Vorgabe flexibler gestaltet: Sie dürfen risikoorientiert entscheiden, wen Sie wie schulen, und tragen dafür die Verantwortung. Genau hier setzt mein KI-Seminar an.
Was das praktisch bedeutet: Sie brauchen eine Maßnahme, die Sie dokumentieren können. Mein KI-Modul ist genau darauf ausgelegt: Es vermittelt Einordnung und Handlungsfähigkeit und kann als dokumentierte Schulungsmaßnahme in Ihre Nachweise zur KI-Kompetenz nach Art. 4 KI-Verordnung einfließen.
Ich halte diesen Nachweis selbst. Mein Lehrgang KI-Manager/-in IHK (Lehrgang bei der SGD Darmstadt, Abschluss vor der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, August 2026, sieben Module mit 64 Lehrgangsstunden) richtet sich ausdrücklich an Verantwortliche, die KI-Kompetenz im Sinne von Art. 4 KI-Verordnung aufbauen und belegen müssen. Dazu AI for Scrum Masters (Scrum Alliance) und Programming for Everybody (University of Michigan über Coursera). Wer Ihre Leute in KI schult, sollte den Nachweis nicht nur verlangen, sondern haben.
Meine Trainings sind kompakte Tages-Module oder individuell auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Workshops. Kein Frontalunterricht, sondern Arbeit an Ihren konkreten Fällen.
Sie suchen keine Schulung, sondern mehrmonatige Unterstützung in einem Change-Projekt, bei einer Scrum- oder SAFe-Einführung oder bei der Einführung von KI? Dann finden Sie das unter Transformation & Change.
Trainings sind kein Selbstzweck. Sie sind der Teil einer Veränderung, in dem Menschen das lernen, was sie danach können müssen.
Trainingsmodule
KI im Unternehmen: einordnen, einsetzen, verankern
Ein Seminar, das die drei Fragen zusammenbringt, die beim KI-Einsatz ohnehin zusammengehören: Was kann die Technik, was verlangt die Regulierung, und wie kommt beides im Arbeitsalltag an. Buchbar als Ganzes oder in einzelnen Bausteinen. Inhaltlicher Stand: August 2026, nach dem Digital Omnibus.
- KI-Systeme richtig einordnen und für den passenden Anwendungsfall auswählen
- Die eigene Rolle nach EU AI Act kennen – Betreiber oder Anbieter, daraus folgen sehr unterschiedliche Pflichten
- Wiederkehrende Tätigkeiten identifizieren, bei denen KI messbar Zeit spart
- Widerstände im Team früh erkennen und als Information nutzen statt als Störung
- Vom Piloten in den Regelbetrieb kommen, statt nach der Testphase zu versanden
- Eine dokumentierbare Schulungsmaßnahme im Sinne von Art. 4 KI-Verordnung vorweisen können
Baustein 1 – Einordnung
- KI-Systemtypen im Überblick: generative, prädiktive und automatisierende KI
- Was die Technik heute leistet und wo die Grenzen liegen
- Prompting als Werkzeug: Ergebnisse kritisch prüfen statt blind übernehmen
Baustein 2 – Regeln
- EU AI Act: Risikoklassen, Rollen und die daraus folgenden Pflichten
- Stand nach dem Digital Omnibus (Verordnung EU 2026/1744): verschobene Fristen für Hochrisiko-Systeme, angepasste Vorgaben zur KI-Kompetenz, neue Unternehmenskategorie SMC für den größeren Mittelstand
- Kennzeichnungspflicht nach Art. 50: wann KI-generierte Inhalte und Chatbots offengelegt werden müssen
- Ethische Leitplanken für den verantwortungsvollen Einsatz im Team
Baustein 3 – Anwendung
- Typische Einsatzfelder im Mittelstand: Rechnungsprüfung, Lieferantenanfragen, Angebotsvergleiche, Kundenservice, Dokumentation
- Vom Prompt zum wiederholbaren Prozess
- Werkzeuge und Automatisierungsplattformen wie n8n, Anbindung an bestehende Systeme
- Aufwand, Nutzen und Datenqualität realistisch einschätzen
- Kontrollpunkte einbauen, bevor etwas das Haus verlässt
Baustein 4 – Einführung
- KI-Einführung als Change-Projekt: ADKAR als Struktur
- Umgang mit der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz – ehrlich statt beschwichtigend
- Beteiligung organisieren: wer entscheidet mit, wer testet, wer gibt frei
- Pilotierung mit Erfolgskriterien und Abbruchbedingungen
- Verankerung im Alltag: Leitlinien, Ansprechpartner, Umgang mit Fehlern
- Führungskräfte und Projektverantwortliche, die KI im eigenen Bereich einführen sollen
- Einkaufs- und Fachbereichsleitungen, die wiederkehrende Abläufe entlasten wollen
- HR und Personalentwicklung, die KI-Kompetenz im Unternehmen aufbauen
- Teams, die KI bereits nutzen, aber über einzelne Chat-Abfragen nicht hinauskommen
Abgrenzung: Ich vermittle Einordnung und Handlungsfähigkeit und begleite die Umsetzung im Team. Die rechtliche Konformitätsbewertung und Haftungsfragen zum EU AI Act gehören in die Hände Ihrer Rechtsberatung.
Sie wollen zuerst wissen, wo KI in Ihren Prozessen konkret Wirkung zeigt? Dann starten Sie mit dem KI-Potenzialcheck.
Agile Trainings und SAFe®-Kurse
Als zertifizierter SAFe® Practice Consultant (SPC) gebe ich lizenzierte Kurse von Scaled Agile, unter anderem Leading SAFe® für Führungskräfte und SAFe® Scrum Master für Teams. Teilnehmende erhalten die offizielle Zertifizierung. Für Gruppen und Unternehmen ab fünf Teilnehmenden führe ich die Kurse als Inhouse-Schulung durch, mit Ihren eigenen Fällen statt mit Standardbeispielen.
- SAFe-Rollen und Zeremonien im eigenen Kontext einordnen, statt ein Schema zu übernehmen
- Erkennen, welcher Teil des Frameworks im eigenen Bereich nicht passt
- Als Führungskraft verstehen, welche Entscheidungen künftig im Team liegen
- Die Vorfrage klären: Braucht es überhaupt Skalierung, oder reicht Team-Level-Agilität
- Offizielle Zertifizierung von Scaled Agile erwerben
Lizenzierte SAFe®-Kurse
- Leading SAFe® für Führungskräfte, Verantwortliche und alle, die einen Rollout mittragen
- SAFe® Scrum Master für Teams, die in einem Agile Release Train arbeiten
- Zwei Tage je Kurs, Prüfung und Zertifizierung inklusive
Trainings ohne Zertifikat, wo das passender ist
- Scrum und Kanban auf Teamebene einführen
- Rollenklärung zwischen Product Owner, Scrum Master und Linie
- Agile Arbeitsweisen außerhalb der IT: Wann ist im Fachbereich etwas fertig, und wer stellt das fest
- Unternehmen und Gruppen ab fünf Teilnehmenden, Inhouse
- Führungskräfte, die einen agilen Rollout verantworten
- Teams, die neu in einem Agile Release Train arbeiten
- Fachbereiche, die agile Arbeitsweisen außerhalb der IT einführen
Anfragen über das Kontaktformular auf dieser Seite.
Situativ führen, Selbstorganisation ermöglichen
Führungsstil an Reifegrad und Kontext anpassen, Rollen klären und Verantwortung schrittweise übergeben, ohne die Steuerung zu verlieren.
- Führungsstil situativ an Reifegrad und Kontext des Teams anpassen, statt einen Stil überzustülpen
- Klare Leitplanken setzen, statt jedes Detail zu steuern
- Verantwortung schrittweise und sicher an das Team übergeben
- Rollen sauber trennen: weniger Reibung, mehr Tempo
- Einschätzen, ob Team-Level-Agilität oder ein skaliertes Modell zum eigenen Kontext passt
- Die eigene Rolle vom Kontrolleur zum Befähiger entwickeln
- Führungsstile „klassisch vs. agil“: die wesentlichen Unterschiede
- Situatives Führen: Reifegrad des Teams erkennen und Führungsverhalten anpassen
- Rahmenbedingungen statt Detailsteuerung: klare Leitplanken für eigenständige Teamentscheidungen
- Vertrauen und psychologische Sicherheit als Basis für Selbstorganisation
- Schrittweise Verantwortungsübergabe an das Team
- Rollenklarheit in agilen Strukturen: Product Owner, Scrum Master/Agile Coach, Team
- Skaliert oder nicht? Team-Level-Agilität (Scrum, Kanban) gegenüber skalierten Modellen (z. B. SAFe)
- Wo agile Führung an ihre Grenzen stößt
- Führungskräfte und Projektmanager:innen, die ihre Rolle zwischen Steuerung und Selbstorganisation neu ausrichten wollen
- Erfahrenere Führungskräfte, die agile Führung gezielt entwickeln möchten
- HR-Manager:innen, die diesen Wandel im Unternehmen begleiten
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